Ich habe den Eindruck, dass es zur Zeit nicht sehr viele Seiten gibt, die nicht über Googles neuestes Wunderkind, den Browser Chrome, schreiben. Da will ich natürlich keine Ausnahme machen
.
Die Setup-Datei selbst ist nur knapp 500kb groß, der Rest wird während der Installation geholt.
Den Installationsordner findet man dann nicht wie ich es eigentlich erwartet hätte unter C:Programme, sondern bei den Dokumenten und Einstellungen des angemeldeten Benutzers*. Da jeder Chrome eine eindeutige Nummer bekommt, lassen sich so natürlich auch verschieden Benutzer am selben Rechner leichter von einander unterscheiden. Dazu kommt dann auch noch, dass bereits während der Eingabe im Adressfeld, noch bevor man mit der Enter-Taste seine Eingabe abgeschlossen hat, das dort Geschriebene nach Hause zu Google gesendet wird. Die Daten-Krake macht ihrem Namen wieder alle Ehre!
Aber wer hat von Google schon was anderes erwartet? Könnte sich ein anderer Browserhersteller so etwas auch erlauben? Wohl kaum.
Die Optik des Browser selbst sieht sehr minimalistisch aus und erinnert mich etwas an den 7er IE. Bei der Startseite liesen sie sich offenbar von Operas Speed-Dial inspirieren.
Die Darstellung der Seiten sieht, dank dem Webkit unter der Haube, auch sehr nach Apples Safari aus.
Viel mehr habe ich dann nicht getestet, ich hab auch so festgestellt, dass ich auf diesen Browser sehr gut verzichten kann.
Ich bin aber auf jeden Fall gespannt, ob Google es schafft mit diesem Browser sich Marktanteile zu erorbern, und falls ja, welchen Konkurenten er sie abnimmt.
*Ergänzung: Ich habe festgestellt, dass hier viele landen, weil sie auf der Suche nach dem Installationsordner von Chrome sind. Deshalb hier der Pfad:
WinXP: C:Dokumente und Einstellungen/[Benutzername]/Anwendungsdaten/Google/Chrome
Vista: C:Benutzer/[Benutzername]/AppData/Local/Google/Chrome
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Tags: Chrome, Google, Open Source, Software
Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 3. September 2008 um 14:04 Uhr veröffentlicht und wurde unter Software abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
Am 17. Februar 2010 um 21:00 Uhr
[...] eineinhalb Jahren veröffentlichte Google seinen Browser in der Version 1. Vor ein paar Wochen war man dann schon bei der 4 angelangt. Ich hab mir dann gedacht, dass es [...]
Am 23. November 2010 um 10:57 Uhr
Hm, da hat sich Google ja wieder was einfallen lassen, wiederspricht ja allen Windows-Prinzipien, ein Programm im Profil abzulegen.
Tja, dank Windows-Steady-State welches ich zur Absicherung unserer öffentlichen PCs nutze und welches nur den Start von Programmen aus dem Programme-Ordner zulässt, hat sich das mit Chrome als Alternativbrowser dann erledigt …