Vor ein paar Monaten hat ein Kollege von mir den Entschluß gefasst, sich einen Wohnwagen zuzulegen. Aus diesem Grund hat er dann begonnen sich näher mit der Materie zu befassen.
Vor ein paar Wochen erzählte er dann, dass der Wohnwagenhersteller Knaus Tabbert Insolvenz anmelden musste. Nun ist es aber nicht so, dass die Firma heruntergewirtschaftet wäre, eher das Gegenteil ist der Fall. Saisonbedingte Absatzschwierigkeiten bescherten der Firma einen Liquititätsengpass. Nun hätte aber ein Kredit, wie schon in den Jahren zuvor, darüber hinweg helfen können. Dieses Jahr haben aber sind die Verhandlungen mit den Gläubigerbanken gescheitert. Ganz vorne dabei auf Seiten der Banken war unsere altbekannte BayernLB. 12 Millionen hätte Knaus Tabbert gebraucht, für unsereins eine Menge Geld, in Zeiten der Bankenkrise, wo nur noch in Milliardenbeträge gerechnet wird, eher Peanuts. Aber selbst diese 12 Millionen wollte man nicht rausrücken. Es geht ja dabei auch nur um rund 2000 Arbeitsplätze.
Wie ich nach fast einem Monat auf diese Geschichte komme? Nun, wir haben damals im Kollegenkreis darüber gesprochen, dass doch eigentlich für solche kurzfirstigen Kredite eine Bank wie die KfW da sein sollte. Und heute lese ich zufällig darüber das die KfW lieber den norwegischen Mittelstand unterstützt als bayrische Traditionsunternehmen. 
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Tags: BayernLB, KfW, Knaus Tabbert, Wohnwagen
Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 6. November 2008 um 23:27 Uhr veröffentlicht und wurde unter Politisches abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.