Erwin Huber scheint in den letzten Monaten wirklich nichts dazu gelernt zu haben.
Als er vor einiger Zeit den Parteivorsitz der CSU übernahm, war alles noch so einfach, man konnte schalten und walten, wie es einem gerade in den Kram passte. Als dann die katastrophale Wahlschlappe kam, und man einen Koalitionspartner ins Boot holen musste, war es mit der Glückseligkeit zu Ende. Seitdem muss man sich mit der FDP bei allen Entscheidungen abstimmen.
Aber so ganz hat’s der Huber nicht kapiert, ruft er doch offen dazu auf, den Koalitionsvertrag zu brechen. Zum reinen Mehrheitsbeschaffer wird sich die FDP in ihrer jetztigen Position aber bestimmt nicht degradieren lassen. Und noch etwas hat der Huber nicht verstanden, dass er nämlich weder in Partei noch in der Regierung noch etwas zu sagen hat.
Was aber ich verstanden habe, ist, dass Huber demokratische Spielregeln nur dann gelten läßt, wenn sie zu seinem Vorteil sind.
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