Mehr oder weniger wie hier beschrieben lief es ja wohl tatsächlich ab. Keiner wußte etwas, aber jeder hatte was dazu zu sagen, und immer auf der Jagd nach der sensationellsten blutigsten Einzelheit. Passend dazu auch dieser Beitrag vom Spiegelfechter:
Ein Motiv der Amokläufer an Schulen in jüngerer Vergangenheit war die mediale Inszenierung. Auch der Amokläufer von Winnenden bezog den zu erwartenden medialen Hype wohl in seine Planung mit ein. Hätte der an Depressionen leidende Mann auch ohne die Vorlagen aus Littleton, Erfurt und Emsdetten die Form des Schulmassakers für seinen Abgang gewählt? Wäre er still aus dem Leben geschieden, wenn er nicht hätte erwarten können, ein mediales Großereignis zu werden, wenn er an seiner Schule Amok läuft?
Ähnliche Artikel:
Tags: Amoklauf, Qualitätsjournalismus, Spiegelfechter, Winnenden
Der Beitrag wurde am Samstag, den 14. März 2009 um 23:45 Uhr veröffentlicht und wurde unter Politisches abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.