Im Zuge der Berichterstattung zu dem Amoklauf von Winnenden hat sich mal wieder gezeigt, dass so etwas wie Recherche praktisch nicht mehr stattfindet. Eigentlich sollte man meine, dass bei einer Tragödie, wie dieser, die Meldungen dazu so sorgfältig wie möglich erstellt werden. Tatsächlich ist es aber so, dass bei der Jagd nach der neuesten, sensationellsten (und vielleicht auch blutigsten) Meldung jegliche Seriösität über Bord geworfen wird. Anders kann ich mir jedenfalls nicht erklären, wie praktisch die gesamte deutsche Medienlandschaft auf die gefakte Ankündigung reinfallen konnte. Jedenfalls kam eben noch im Fernsehen die Meldung, dass es sich möglicherweise um eine Fälschung handeln könnte
.
Wie das alles abgelaufen ist, kann hier (englisch) und hier nachgelesen werden.
Ähnliche Artikel:
Tags: Amoklauf, Fake, Qualitätsjournalismus, Winnenden
Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 12. März 2009 um 23:47 Uhr veröffentlicht und wurde unter Politisches abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.