Eine meiner liebsten Seiten im Netz sind die Photoshop Disaster. Manchmal sind die Desaster, für mich zumindest, nur schwer zu erkennen, meistens aber so offensichtlich, dass man sich fragen muss, ob denn wirklich niemand die Bilder sich nochmal ansieht, bevor sie veröffentlicht werden.
Zu dieser zweiten Kategorie zählte eindeutig ein bei Photoshop Disaster veröffentlichtes Werbebild des Modelabels Ralph Lauren. In diesem Bild wurde die abgebildete Dame derart verschlankt, dass ihr Becken schmaler wurde, als ihr Kopf, oder wie bei PD kommentiert wurde: Dude, her head’s bigger than her pelvis. Als dann fast zeitgleich der Vorschlag der französischen Abgeordneten Valérie Boyer, solche Bilder als bearbeitet kennzeichnen zu wollen, bekannt wurde, konnte man Ralph Laurens Photoshop Desaster sogar im Fernsehen bewundern.
Da man aber bei Ralph Lauren anscheinend immer noch nicht den Streisand-Effekt kennt, versuchten sie, unter Berufung auf den DMCA (Digital Millennium Copyright Act), diese Peinlichkeit aus dem Netz zu bekommen, was natürlich zum scheitern verurteilt war. Inzwischen kann man die Geschichte bei Boing Boing und Huffington Post nachlesen, inklusive dem besagtem Bild. Und natürlich auch hier!
* englisch, Bedeutung: Der offensichtlich übermäßige und dilettantische Gebrauch der Bildbearbeitung Photoshop
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Tags: Boing Boing, DMCA, Huffington Post, Look shopped, Photoshop Desasters, Ralph Lauren, Streisand-Effekt, Valérie Boyer
Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 7. Oktober 2009 um 11:46 Uhr veröffentlicht und wurde unter Alles Mögliche abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.